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Folgende Frage wurde mir gestellt:
Es gibt
eine Anwendungsmöglichkeiten, mit REIKI, die bewirkt, daß die Substanzen und
/oder Wirkstoffe eines Medikamentes in ein Glas Wasser übertragen werden.
Statt der Einnahme des Medikamentes, trinkt man dieses Wasser.
Meine Antwort:
Wenn man sich ernsthaft mit REIKI beschäftigen möchte, dann sollte man
dieses Wasser/Medikamenten-Thema ganz schnell verschwinden lassen - es ist
sicherlich nicht viel mehr als die Befriedigung von Neugier.
Auch wenn es funktionieren würde - wozu es verstehen oder anwenden lernen - man
möchte doch etwas mit REIKI machen, oder?
Was braucht man dazu: Wasser mit Medikamentenwirkung, Zauberstäbe, mystische
Räume?
Was ist REIKI?
Als Physiker kann ich Ihnen es vielleicht so erklären:
Durch die Blut- und Nervenbahnen ist der Körper voller elektromagnetischer
Felder - oft kaum meßbar (aber bewegte Ladung erzeugt nun mal Felder - sagen
die Lehrbücher).
Krankheiten, Unwohlsein (Müdigkeit nach vollem Magen) sind Folgen von
Störungen in dem Gleichgewicht des Gesamtfeldes eines Körpers. Er
"funktioniert" nicht mehr ganz so gut - kann sich in der Regel aber
selbst helfen.
Wenn aber nicht - und gerade wenn Störungen länger anhalten - kann (und
wirklich nur kann) man mit REIKI dieses Energie-Ungleichgewicht versuchen
zu beheben.
Der Körper hat es dann einfacher sich wieder selbst zu helfen.
Und die Störungsquelle sollte beseitigt werden (Kopfschmerztabletten
gegen den Kater zu nehmen um weitertrinken zu können ist sicherlich damit
vergleichbar ...).
Gut - mentale Wirkungen. Wer eine REIKI-Ausbildung (2. Grad) guter
Qualität gemacht hat, wird es selbst erfahren haben. Andere sollten es nicht
nur einfach glauben - aber bis zum gegenteiligen Beweis erst einmal als
Möglichkeit annehmen.
Wie eine Mutter Ihr Kind liebevoll mit Streicheln z.B. zum Einschlafen bringt -
auch das ist die "Kraft", die REIKI darstellt (ohne Kurs) - so
"spürt" sie auch, wenn ihr Kind einmal in Gefahr sein sollte.
Warum nicht so etwas "trainieren", diese Fähigkeiten immer zu nutzen
- also in positivem Sinne? Denn solche "geistigen" Verbindungen
gibt es ja wohl.
Und bei REIKI 2 werden einem diese Möglichkeiten gegeben. Etwas, was man mit
dem "einfachen Handauflegen" an energetischer Beeinflussung im
Körper erreichen kann, ist so auch mit geistiger Konzentration übertragbar.
Die anfängliche Benutzung der Hände bei REIKI ist eventuell als
Konzentrations-Verstärkung vorstellbar?!
Wenn ich mir nun selbst Reiki gebe - am besten mental (REIKI 2), da man ja mit
den Händen nicht überall so gut hinkommt ... - so kann ich mir bestimmte
erhoffte Wirkungen vornehmen. Nun eine andere Situation: Umschließe ich bei der
gleichen Art von Behandlung ein Glas Wasser, dann ist eine energetische Wirkung
- auf meinen Körper gerichtet - freigesetzt worden.
Aber mit der zusätzlichen Funktion, daß sie erst in Kraft tritt, wenn ich
einen Schluck aus dem Glas trinke.
Denn so habe ich mir das ja alles vorgenommen.
Ist an all dem etwas kompliziertes, unverständliches oder mystisches dabei? Ich
denke, mit etwas positiver Einstellung zu diesen Dingen kann das jeder
nachvollziehen - ganz ohne "glauben". Sogar mit Doppelblindversuchen
"beweisen" ...
Meßtechnisch ist da auch einiges möglich - energetische Ungleichgewichte (und
deren Beseitigung) sind meßbar.
Jetzt die Frage nach Medikamenten. Die sollte man nehmen. Fertig. Oder den Rat
eines anderen Arztes einholen. Noch einmal: Medikamente sind eine Art von
Behandlung - REIKI ist eine andere. REIKI kann Medikamente nicht ersetzen - kann
höchstens den Körper vorher so positiv beeinflussen, daß man später
keine benötigt. Medikamentenwirkungen, also die Wirkung von Substanzen, mit
REIKI erzeugen zu wollen - ja, hat man da REIKI eventuell doch wohl eher ganz
falsch verstanden?
Entweder man will gesund werden - mit notwendigen Medikamenten und
mit/ohne REIKI - oder man sollte Spielereien machen (Medikamente auf Wasser
übertragen), was dann aber mit Gesundheit nichts mehr zu tun hat.
REIKI benutzt man aus der Not, aus einem Bedürfnis heraus - nicht für die
Bühne. |