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Sinn
der Esoterik
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| Mit dieser Frage sollte man
sich beschäftigt haben, bevor irgendwelche Aktivitäten in Angriff genommen werden. Es
ist ja so (zu) einfach zu sagen, ich "mache" Esoterik, ich wende Esoterik an
oder gar: Ich lebe esoterisch. |
Was kann ich mit der Esoterik anfangen ?
Lebensprinzip
Methoden/Techniken
Kurse/Seminare
Aus Büchern lernen
Meditation 1
Meditation 2
Heilkräfte
Geld und Esoterik
Karma / Schicksal
Traumdeutung |
Unter dem Schlagwort Esoterik ist
zu viel zu verstehen - auch Dinge, die nicht sehr gut sind von Ihrem Ruf: Scharlatanerie,
Betrug, Täuschung, Geld unlauter verdienen - dubiose Magie sogar - Ausnutzen der
Gutmütigkeit und des Vertrauens anderer.
Noch schlimmer erscheinen mir
aber diejenigen, die sich etwas aus dem großen Gebiet der Esoterik suchen und es nur
deshalb ausprobieren, weil jemand ihnen sagte, das würde ihnen Vorteile, Nutzen bringen.
Wenn man also die Esoterik grundsätzlich mißverstehen will, dann heißt das: Wenn ich
die oder die Technik anwende, dann bekomme ich das oder das bestimmte Ergebnis als Gewinn
dafür heraus. Ein Beispiel: Mit dieser bestimmten Technik werde ich ganz ruhig und
zuversichtlich und kann mich dadurch besser meinem stressigen Job widmen.
Aua - dann doch lieber vom Arzt
weiterhin Schmerztabletten und Beruhigungsmittel verschreiben lassen - und für viel Geld
sich ein neues Auto gegen Minderwertikeits-Komplexe vor die Tür stellen - da hat man dann
doch mehr für seine innere Ruhe getan.
Wer nicht bereit ist, in und an sich zu arbeiten, etwas für ein selbst gewähltes Ziel
auch selbst zu tun - sich und seine Einstellung zu überprüfen und nötigenfalls zu
korrigieren - der sollte sich mit allem anderen, aber nicht mit der Esoterik
beschäftigen.
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Lebens-Prinzip
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Und: man erwartet nichts - keine Belohnung für einen vorbildlichen Umgang mit seinen
Mitmenschen - das eigene Verhalten ist Ursache und Ergebnis zugleich! Anfang
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Methoden und Techniken
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Was wären REIKI oder das Pendeln, wenn sie nicht zu einer größeren Sensibilität
und Offenheit führen würden - man dafür nicht auch die innere Bereitschaft in sich
selbst erkannt hätte? Anfang
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Kurse und Seminare
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Eine äußere Anleitung kann nur diejenigen Entwicklungsprozesse erleichtern, die man
schon in sich vorab begonnen hat. Seminare verstärken die eigenen Bemühungen durch z.B.
das Gruppengefühl, gemeinsam an den gleichen nicht ganz einfachen Idealen zu arbeiten -
nicht ganz allein auf dem jeweils eigenen Weg zu sein.
Was nützt es mir, alles über Edelsteine zu wissen, wenn ich nur den Stein in die
Hand nehme, den ich wegen seiner Kostbarkeit bewundere? Anfang
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Aus Büchern lernen
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Ein Buch, das einen vom Thema her anspricht, sollte man in kleinen Etappen und langsam
lesen - immer wieder ausreichende Pausen machen, um das gelesene zu verarbeiten: Ist es
auch für mich zutreffend, was denke und fühle ich dazu? Dabei werden so viele eigene
Gedankengänge angeregt, daß sie einen irgendwann so auslasten, daß man auch für noch
so interessante Bücher keine Zeit mehr hat - die eigene innere Thematik einem wichtiger
wird. Anfang
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Theoretisch ja - aber was nützt mir die tollste Erkenntnis, wenn ich sie nicht
anwende? Ich muß doch sehen und prüfen, ob ich es wirklich begriffen habe - in Gedanken
kann man sehr leicht alles - man muß sich ja nicht anstrengen, sich nicht ändern ... !
Anfang
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Meditation 2
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Um was geht es hier überhaupt? Nein, bitte nicht die Technik meinen, die hierunter
verkauft wird - es ist mehr, anders.
Meditation ist alles, kann alles sein - aber nur das Ziel ist es, was man erreichen
kann, was hier wirklich gemeint ist: Ein innerer Kontakt zu sich selbst, zu einem höheren
Bewußtsein, ein Weg zu mehr innerem und tieferen Verständnis.
Der Weg ist dabei so sehr egal - sei es Beten, sechs Stunden Verharren in einer Position,
Murmeln von Mantras oder die Entspannung in der Nähe eines Heilers oder Meisters - das
innere Resultat des Zugangs zu seinem ICH ist ein Prozeß der Meditation. Anfang
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Heilkräfte
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Bewußtwerdung? Klingt schön - die Frage ist nur, was soll / kann einem bewußt
werden? Also: Das Verständnis der eigenen Existenz oder das, was mancher Gott nennt -
oder, was man als Sinn des Lebens usw. bezeichnen könnte.
Es ist kein Gebiet, das man über viel Literatur oder den Verstand sich aneignen kann
- es ist die Essenz unseres Daseins. Und im Bewußtsein dieses Erkennens findet man
Kräfte, die alles vermögen - auch die Heilung von Beschwerden in körperlichem oder
seelischem Sinne - und gibt es da noch Grenzen? Anfang
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Betätigt man sich in der Esoterik um einmal damit Geld zu verdienen, dann kann man
vielleicht kleine Erfolge erzielen- aber nur anfänglich, da das eigene Ich den
Entwicklungs-Betrug mit entsprechendem negativen Resultat beantwortet: Diese fehlgeleitete
innere Entwicklung wird sich in einer schwierigen Bewährungsprobe im Alltag finden: Die
Freude am finanziellen Gewinn wird durch andere Belastungen nicht aufkommen können.
Esoterik also ohne Geld? Nein, das ist auch nicht gemeint - dann sollte
man ins Kloster gehen - und auch da verdient man sich ja seinen Lebensunterhalt durch
tägliche Arbeit! Wie in unserer Gesellschaft notwendig, muß man für jede Leistung auch
etwas bekommen, um seine täglichen Ausgaben bestreiten zu können!
Sagen wir es so: Die aufgewendete Zeit muß ab einer bestimmten Grenze honoriert
werden - gelegentliche unentgeltliche Hilfe ist ja wohl selbstverständlich. Oder lassen
Sie sich gerne ausnutzen - von Leuten, die Ihre Hilfe z.B. nur suchen, weil sie zu bequem
für eingene Anstrengungen sind? So wie Leute, die sich der Esoterik bedienen, wie wenn
sie eine Tablette gegen Kopfschmerzen nehmen, nur um nicht mit dem Alkohol aufhören zu
müssen?
Und: Es muß nicht immer Geld sein - auch eine andere Gegenleistung kann für beide
Seiten geeignet sein. Man sollte die Hilfen, die hier erbracht werden, auch richtig
würdigen - aber ist es nicht leider auch so, daß das, was nichts kostet, auch als nichts
wert gilt? Gilt nicht auch: Ich kann eine für mich erbrachte Leistung besser annehmen,
wenn ich "nicht in der Schuld" des anderen verbleibe - einige interessante
Lernprozesse ... Anfang
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Karma/Schicksal
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Aber: Man wird nunmal in ein bestimmtes Umfeld hinein geboren - hat bestimmte
Veranlagungen und Schwächen - auch ein Aussehen, mit dem man zurecht kommen muß. Aus all
diesem ergibt sich ein bestimmtes Verhalten anderen Menschen gegenüber: Manche
Situationen meistert man besser als andere. Und manche Probleme hat man in vergleichbaren
Situationen immer und immer wieder. Immer?
Wenn man sich dieser Schwierigkeiten bewußt wird - und durch die
Eigenbeobachtung und die Übung der Meditation ist das möglich - ergeben sich
Lösungs-Möglichkeiten. Meist sind es falsche Reaktionen gegenüber Vorgesetzten oder
beim Kennenlernen möglicher Partner - immer wieder läßt man sich einschüchtern oder
man gerät an den falschen "Typ". Aber, muß es dabei bleiben?
Man kann lernen, sich selbst und seine Umwelt besser zu verstehen: Und
mit etwas Mühe - dem Loslassen der alten Denk- und Verhaltens-Muster (und den damit
verbundenen Ängsten)- ist die Befreiung vom eigenen Karma möglich - man nimmt sein
Schicksal in die eigenen Hände. Kein einfacher Weg - aber ein lohnender.
Anfang
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Traumdeutung
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Traumdeutung auf
Symbolebene (z.B. mit Deutungsbüchern) ist - nach langjährigen Erfahrungen - falsch!
Kein Mensch hat die gleichen Lebenserfahrungen im emotionalen Bereich gemacht:
Für den einen ist ein Hund der Ausdruck von Angst, für den anderen das liebste
Kuscheltier. Die Kombinationen von Gefühlserlebnissen bilden den Inhalt des Traumes - und
sind nur für den Träumer erkennbar.
Erst durch einen "höheren" Kontakt zu dem Träumer können diese
Bilder zu einer Bedeutung zusammengesetzt werden - durch die Übertragung der
einzigartigen Gefühle der betroffenen Person.
Also: Nur medial ist der Zugang zu Träumen möglich, nie über Symbole - wie
die Praxis beweist - die Vorhersagen aus Träumen traten ein.
Ein wenig mehr sprirituelle Öffnung wird jedem diesen Weg weisen. Man muß
schon bereit sein, sich ein wenig mehr mit sich selbst und der Bedeutung seines Lebens
(dem Sinn ...) zu beschäftigen. Anfang
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