ESO-Fehler  Weiteres: www.Seelen-Treff.de
Home Nach oben Be-Denken Kontakte Lebensqualtität

Die größten Fehler in der Esoterik

Kerze

Hat man mehrere Seminar-Lehrer kennengelernt, auch verschiedene Bücher gelesen, dann wird einem hoffentlich einiges aufgefallen sein ??!! Daß es nämlich nicht nur eine ganze Menge Widersprüche gegeben hat, nein - viele vorgetragene Methoden und Übungen waren leider nicht mit dem erhofften Erfolg verbunden.
Gedanken zur Ruhe bringen

Körperhaltung bei Meditation

"Es sollte wohl nicht sein"

"Mache ich auch nichts falsch?"

Sich vor negativen Energien schützen

Von fremden Seelen besetzt

Rückführungen in frühere Leben

Ab Übermorgen lebe ich meine Ideale

Die Konsequenz daraus? Nun, wieder zu einem neuen Kurs - wieder sein Glück versuchen - es wird ja doch irgendwann einmal funktionieren "mit der Erleuchtung".

Daß hier etwas "klemmt" beim Verständnis der Esoterik - und daß man sich von Seminaren und Büchern keine Wunder erhoffen sollte, ist leicht zu erklären: Die Lehrenden sind "auch nur Menschen" - d.h. sie lernen auch - und machen Fehler - und haben Probleme - und vermitteln auch diese weiter ...

Welche Fehler und Probleme? Hier einiges, was man sich nicht antun sollte!

 

Gedanken zur Ruhe bringen

Hier muß es irgendwann einmal einen Übersetzungsfehler bei uralten asiatischen Lehren gegeben haben - es geht einfach nicht - und ist die größtmögliche Dummheit. Aber alle verbreiten diese Sinnlosigkeit weiter - es erscheint ja auch im ersten Moment sehr einleuchtend.

Die Gedanken sind unser bester Helfer - mehr als die Träume, aber in gleicher Funktion (wenn wir lernen, sie zu verstehen). Eine Ruhe der Gedanken soll uns die meditative Entspannung bringen - aber die Kontrolle dieses Ziels verhindert sein Erreichen. Denn nur die Gedanken mit ihren Bildern - und den daraus bei uns ausgelösten Gefühlen - bringen uns stufenweise zu Erkenntnis und dem "höheren Wissen" - dem Wachstum des eigenen Bewußtseins.

Oder erwartet irgentjemand etwa, daß plötzlich eine Stimme zu ihm spricht "Jetzt bist Du erleuchtet"? Es ist eine weiter Entwicklungsweg dorthin - man muß nur seiner inneren Stimme (=seinen Gedanken) folgen.

Also: Lerne die eigenen Gedanken zu verstehen - beobachte sie - aber denke nicht permanent vertiefend darüber nach. Achte darauf, welche Situationen aus deinem Leben oder anderen Bereichen in ihnen auftauchen - eine nach der anderen - Bild für Bild.   Anfang

Bestimmte Körperhaltung bei Meditationen

Beginnt eine Meditation oder Heilungszeremonie, dann steht man oft hilflos zwischen Personen, die sich mit bestimmter Körper- und Armhaltung auf die Energie-Arbeit einstellen. Hilft das?

Was geschieht, wenn man sich entspannt, auf höhere Bewußtseinsebenen einstellt? Der Energiefluß im Körper verstärkt sich - der Körper reagiert durch Bewegung, als Anpassung auf diese Energien. Hände und Arme bewegen sich wie von selbst - später auch die Beine, der Kopf.

Also: Die Körper-Veränderungen sind die Folge der Energie-Einflüsse - also gerade umgekehrt. Einige wenige traditionelle Riten zeigen Haltungen, die die inneren Bemühungen unterstützen könnten - aber die haben fast nichts mit den Theater-Darbietungen mancher "Abgehobener" zu tun. Anfang

"Es sollte wohl nicht sein"

Der Lieblingsspruch eines "Suchenden", wenn ihm z.B. der Bus zum ESO-Seminar weggefahren ist.

Wenn ich etwas wirklich möchte, dann schaffe ich es auch, pünktlich zu sein. Alles auf göttliche Fügung und Schicksal zu schieben, ist so schön einfach - und erspart es einem, für sein eigenes Leben die Verantwortung zu übernehmen.

Also: Ein bißchen Aufwand und Leistung muß man schon für seine Ideale aufwenden - nicht alles kann einem mühelos zufliegen. Wenn man dem Leben nicht beweist, daß man seine Ideale auch ernsthaft meint, wird man sich nicht weiterentwickeln. Anfang

"Mache ich auch nichts falsch?"

Viele Lehrer beziehen ihre Autorität aus dem Wissen, wie etwas genau gemacht wird. So werden z.B. bei REIKI all die Handpositionen genau erklärt, gezeigt - und immer wieder kontrolliert. Auch nach vielen Wochen bei gemeinsamen Anwendungen immer noch die Frage: Habe ich meine Hände auch wirklich richtig plaziert?

Wer sich bei jedweder Art von ESO-Anwendungen derartiges fragt - und eben kontrolliert - also in der Angst lebt, etwas falsch zu machen - blockiert sich und die beabsichtigte Aktion so sehr, daß es sicherlich nicht die erhoffte Wirkung gibt.

Also: Die Freiheit der Handlung - die intuitiv richtige Handlungsweise - ist die Voraussetzung für eine Bewußtseins-Erweiterung und entsprechende Energie-Möglichkeiten. Man darf auch `mal etwas falsch machen - "es" korrigiert sich von selbst! Einfach machen, versuchen ... Anfang

Sich vor negativen Energien schützen

Mit dem Einstieg in die Esoterik und den zu erlernenden Methoden der diversen Energie-Arbeiten, kommt meist schon bald folgendes Thema: Wie schütze ich mich vor bösen Mächten oder negativen Energien?

Man macht dann also besondere Zeichen, bekommt bestimmte Einweihungen - nur, damit man nicht von schlimmen Wesen heimgesucht wird.

Hätten die "Suchenden" etwas mehr Geduld - und würden ein wenig mehr Aufwand in die Erfahrung ihres eigenen Seins investieren - wäre es sehr leicht, durch eine gefestigte Persönlichkeit bereit für alle Veränderungen im Leben zu sein.

Nun kommt also die Angst: ich mache etwas Neues, Ungewohntes - was kann da geschehen, werde ich dabei auch keinen Fehler machen, der verhindert, das große Ziel zu erreichen?

Diese eigene Fehlermöglichkeit, Unzulänglichkeit gesteht man sich natürlich nicht ein - es muß also äußere Ursachen für ein Scheitern oder Probleme geben: Die bösen Wesen oder negative Energien anderer fehlgeleiteter Menschen - am schlimmsten sind da noch die Seelen von Verstorbenen, die einen Körper suchen.

Damit erreichen wir das Niveau von Aktienverkäufern, die Papiere von nicht mehr existierenden Firmen verkaufen wollen: Etwas Verstand sollte man doch immer noch einsetzen - gerade, wenn man sich für etwas Neues interessiert.

Also: Etwas mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten - und auch eine klare Entscheidung für die Ideale, die man leben möchte. Ohne eine positive Lebenseinstellung "trifft" man ein Auto oder einen Geist. Anfang

Von fremden Seelen besetzt

Im vorigen Teil schon angesprochen, ist dies ein beliebter Sport für Esoteriker: Wie befreie ich mich von allen möglichen Wesenheiten, die mir meine ganze Aura durcheinanderbringen und mir meine schöne esoterische Laune verderben?

Auch wenn es "Besetzungen" geben sollte, ist das, was hier in der Esoterik getrieben wird, eine Verdrängung eigener Unzulänglichkeit - die Angst, sich mit sich selbst und den eigenen Schwierigkeiten ehrlich auseinander zu setzen.

Die Funktion: Jeder ist mit einer Handvoll Problemen auf die Welt gekommen. Und vielleicht arbeitet er auch daran. Aber bei einem seiner Probleme resigniert er - er möchte dieses Thema, diese Aufgaben genau so gut bewältigen wie die Person X, die ja so mühelos mit dieser so schweren Aufgabe fertig wird.

Ich will auch mit dieser Problematik fertig werden, ich müßte nur so sein wie X. Und so wird er dann zu einem Teil wie X - er übernimmt bestimmte Arten seines Verhaltens usw. - Und es funktioniert - die Aufgaben sind zu schaffen.

Gut so? Er selbst hat es allein nicht geschafft - die Eigenschaften von X mußten her. Also waren einige der eigenen Fähigkeiten unzureichend - werden verleugnet - durch die Möglichkeiten des X-Seins ersetzt.

Sich selbst aber in Frage zu stellen - sich von sich selbst zu distanzieren - bedeutet aber auch, daß man die Liebe verliert: Wer sich nicht selbst akzeptiert, kann sich nicht lieben - und kann erst recht nicht andere lieben oder die Liebe anderer annehmen!

Ein Mensch ohne Liebe verändert sich aber in allen Bereichen - er wird zu einer anderen Person - als wäre er von einer anderen Seele besetzt. Wenn man es wörtlich nimmt, stimmt es sogar ein klein wenig - aber es ist doch so anders.

Also: Sich auf sich selbst konzentrieren - auf seine Fähigkeiten stolz sein (nicht eingebildet) - und an seinen scheinbaren Schwächen arbeiten (man muß sich erst einmal kennenlernen, um nicht den anderen die Zuweisung von Schwäche zuzugestehen). Und niemals versuchen etwas zu erzwingen, was erst durch inneres Wachstum nach und nach erreichbar ist.  Anfang

Rückführungen in frühere Leben

 Ach wie schön - eine tolle Aufgabe für all die, die schon alle Probleme des jetzigen Lebens gelöst haben.

Eine nette Ausrede für diejenigen, die zwar über all ihre Lösungsmöglichkeiten und esoterischen Anstrengungen fortwährend reden, aber bloß nicht auch nur die geringste Veränderung an Einstellung oder Komfort zuzulassen bereit sind.

Eine Beschäftigung mit Vorkommnissen aus früheren Leben kann dann sinnvoll sein, wenn man es als Lehre für die direkte und konsequente Umsetzung zur Auflösung aktueller Lebensprobleme verwendet. Aber das ist ein Prozeß von ein/zwei Tagen - die Arbeit liegt im heute!

Also: Wer wirklich noch nicht alles probiert hat, kann sich diesen Seminarschein auch noch an die Wand hängen. Aber es hilft auch, andere Menschen mit ihren Problemen zu betrachten - eine Lösung von außen ist leichter erkennbar - um dann das gefundene Lösungsprinzip auf die eigene Situation vorsichtig anzuwenden. Anfang

Ab Übermorgen lebe ich meine Ideale

Heute abend mache ich mein ESO-Seminar, meditiere intensivst - und morgen früh raubmorde ich mir wie üblich meinen Luxus-Lebensunterhalt zusammen. Wenn ich dann genug Geld ergaunert habe, widme ich mich ganz meinen spirituellen Idealen.

Die "richtige" Lebenseinstellung wird einem nicht in Seminaren "verpaßt" - es ist keiner Frage, was ich mir aus dem vielfarbigen ESO-Katalog aussuche. Und: Es ist kein Handel mit Gott: "Wenn ich hundert Mantras murmele bekomme ich meine blonde, reiche Traumfrau und werde glücklich".

Also: In mir gibt es Erkenntnisse, die mir sagen: Das ist richtig und das andere ist falsch. Und ich will nur noch das leben, was ich für richtig erkannt, erfühlt habe. In mir und in meinem tiefsten Innern ist dieses genau das, was ich für mich als meinen Weg gefunden habe. Und ich gehe diesen Weg - voller Vertrauen - komme, was da wolle. Und ich erwarte nichts.

Und es wird gut werden.

Anfang