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Die
größten Fehler in der Esoterik
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| Hat man mehrere Seminar-Lehrer
kennengelernt, auch verschiedene Bücher gelesen, dann wird einem hoffentlich einiges
aufgefallen sein ??!! Daß es nämlich nicht nur eine ganze Menge Widersprüche gegeben
hat, nein - viele vorgetragene Methoden und Übungen waren leider nicht mit dem erhofften
Erfolg verbunden. |
Gedanken zur Ruhe bringen
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Hier muß es irgendwann
einmal einen Übersetzungsfehler bei uralten asiatischen Lehren gegeben haben - es geht
einfach nicht - und ist die größtmögliche Dummheit. Aber alle verbreiten diese
Sinnlosigkeit weiter - es erscheint ja auch im ersten Moment sehr einleuchtend.
Die Gedanken sind unser bester Helfer - mehr als die Träume, aber in gleicher
Funktion (wenn wir lernen, sie zu verstehen). Eine Ruhe der Gedanken soll uns die
meditative Entspannung bringen - aber die Kontrolle dieses Ziels verhindert sein
Erreichen. Denn nur die Gedanken mit ihren Bildern - und den daraus bei uns ausgelösten
Gefühlen - bringen uns stufenweise zu Erkenntnis und dem "höheren Wissen" -
dem Wachstum des eigenen Bewußtseins.
Oder erwartet irgentjemand etwa, daß plötzlich eine Stimme zu ihm spricht
"Jetzt bist Du erleuchtet"? Es ist eine weiter Entwicklungsweg dorthin - man
muß nur seiner inneren Stimme (=seinen Gedanken) folgen.
Also: Lerne die eigenen Gedanken zu verstehen - beobachte sie - aber denke
nicht permanent vertiefend darüber nach. Achte darauf, welche Situationen aus deinem
Leben oder anderen Bereichen in ihnen auftauchen - eine nach der anderen - Bild für Bild.
Anfang
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Bestimmte Körperhaltung
bei Meditationen
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Beginnt eine
Meditation oder Heilungszeremonie, dann steht man oft hilflos zwischen Personen, die sich
mit bestimmter Körper- und Armhaltung auf die Energie-Arbeit einstellen. Hilft das?
Was geschieht, wenn man sich entspannt, auf höhere Bewußtseinsebenen
einstellt? Der Energiefluß im Körper verstärkt sich - der Körper reagiert durch
Bewegung, als Anpassung auf diese Energien. Hände und Arme bewegen sich wie von selbst -
später auch die Beine, der Kopf.
Also: Die Körper-Veränderungen sind die Folge der Energie-Einflüsse - also
gerade umgekehrt. Einige wenige traditionelle Riten zeigen Haltungen, die die inneren
Bemühungen unterstützen könnten - aber die haben fast nichts mit den
Theater-Darbietungen mancher "Abgehobener" zu tun. Anfang
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"Es sollte wohl nicht
sein"
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Der Lieblingsspruch eines
"Suchenden", wenn ihm z.B. der Bus zum ESO-Seminar weggefahren ist.
Wenn ich etwas wirklich möchte, dann schaffe ich es auch, pünktlich zu sein.
Alles auf göttliche Fügung und Schicksal zu schieben, ist so schön einfach - und
erspart es einem, für sein eigenes Leben die Verantwortung zu übernehmen.
Also: Ein bißchen Aufwand und Leistung muß man schon für seine Ideale
aufwenden - nicht alles kann einem mühelos zufliegen. Wenn man dem Leben nicht beweist,
daß man seine Ideale auch ernsthaft meint, wird man sich nicht weiterentwickeln. Anfang
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"Mache ich auch nichts
falsch?"
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Viele Lehrer beziehen ihre
Autorität aus dem Wissen, wie etwas genau gemacht wird. So werden z.B. bei REIKI all die
Handpositionen genau erklärt, gezeigt - und immer wieder kontrolliert. Auch nach vielen
Wochen bei gemeinsamen Anwendungen immer noch die Frage: Habe ich meine Hände auch
wirklich richtig plaziert?
Wer sich bei jedweder Art von ESO-Anwendungen derartiges fragt - und eben
kontrolliert - also in der Angst lebt, etwas falsch zu machen - blockiert sich und die
beabsichtigte Aktion so sehr, daß es sicherlich nicht die erhoffte Wirkung gibt.
Also: Die Freiheit der Handlung - die intuitiv richtige Handlungsweise - ist
die Voraussetzung für eine Bewußtseins-Erweiterung und entsprechende
Energie-Möglichkeiten. Man darf auch `mal etwas falsch machen - "es" korrigiert
sich von selbst! Einfach machen, versuchen ... Anfang
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Sich vor negativen Energien
schützen
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Mit dem Einstieg in die
Esoterik und den zu erlernenden Methoden der diversen Energie-Arbeiten, kommt meist schon
bald folgendes Thema: Wie schütze ich mich vor bösen Mächten oder negativen Energien?
Man macht dann also besondere Zeichen, bekommt bestimmte Einweihungen - nur,
damit man nicht von schlimmen Wesen heimgesucht wird.
Hätten die "Suchenden" etwas mehr Geduld - und würden ein wenig
mehr Aufwand in die Erfahrung ihres eigenen Seins investieren - wäre es sehr leicht,
durch eine gefestigte Persönlichkeit bereit für alle Veränderungen im Leben zu sein.
Nun kommt also die Angst: ich mache etwas Neues, Ungewohntes - was kann da
geschehen, werde ich dabei auch keinen Fehler machen, der verhindert, das große Ziel zu
erreichen?
Diese eigene Fehlermöglichkeit, Unzulänglichkeit gesteht man sich natürlich
nicht ein - es muß also äußere Ursachen für ein Scheitern oder Probleme geben: Die
bösen Wesen oder negative Energien anderer fehlgeleiteter Menschen - am schlimmsten sind
da noch die Seelen von Verstorbenen, die einen Körper suchen.
Damit erreichen wir das Niveau von Aktienverkäufern, die Papiere von nicht
mehr existierenden Firmen verkaufen wollen: Etwas Verstand sollte man doch immer noch
einsetzen - gerade, wenn man sich für etwas Neues interessiert.
Also: Etwas mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten - und auch eine klare
Entscheidung für die Ideale, die man leben möchte. Ohne eine positive Lebenseinstellung
"trifft" man ein Auto oder einen Geist. Anfang
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Von fremden Seelen besetzt
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Im vorigen Teil schon
angesprochen, ist dies ein beliebter Sport für Esoteriker: Wie befreie ich mich von allen
möglichen Wesenheiten, die mir meine ganze Aura durcheinanderbringen und mir meine
schöne esoterische Laune verderben?
Auch wenn es "Besetzungen" geben sollte, ist das, was hier in der
Esoterik getrieben wird, eine Verdrängung eigener Unzulänglichkeit - die Angst, sich mit
sich selbst und den eigenen Schwierigkeiten ehrlich auseinander zu setzen.
Die Funktion: Jeder ist mit einer Handvoll Problemen auf die Welt gekommen. Und
vielleicht arbeitet er auch daran. Aber bei einem seiner Probleme resigniert er - er
möchte dieses Thema, diese Aufgaben genau so gut bewältigen wie die Person X, die ja so
mühelos mit dieser so schweren Aufgabe fertig wird.
Ich will auch mit dieser Problematik fertig werden, ich müßte nur so sein wie
X. Und so wird er dann zu einem Teil wie X - er übernimmt bestimmte Arten seines
Verhaltens usw. - Und es funktioniert - die Aufgaben sind zu schaffen.
Gut so? Er selbst hat es allein nicht geschafft - die Eigenschaften von X
mußten her. Also waren einige der eigenen Fähigkeiten unzureichend - werden verleugnet -
durch die Möglichkeiten des X-Seins ersetzt.
Sich selbst aber in Frage zu stellen - sich von sich selbst zu distanzieren -
bedeutet aber auch, daß man die Liebe verliert: Wer sich nicht selbst akzeptiert, kann
sich nicht lieben - und kann erst recht nicht andere lieben oder die Liebe anderer
annehmen!
Ein Mensch ohne Liebe verändert sich aber in allen Bereichen - er wird zu
einer anderen Person - als wäre er von einer anderen Seele besetzt. Wenn man es wörtlich
nimmt, stimmt es sogar ein klein wenig - aber es ist doch so anders.
Also: Sich auf sich selbst konzentrieren - auf seine Fähigkeiten stolz sein
(nicht eingebildet) - und an seinen scheinbaren Schwächen arbeiten (man muß sich erst
einmal kennenlernen, um nicht den anderen die Zuweisung von Schwäche zuzugestehen). Und
niemals versuchen etwas zu erzwingen, was erst durch inneres Wachstum nach und nach
erreichbar ist. Anfang
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Rückführungen in frühere
Leben
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Ach wie schön -
eine tolle Aufgabe für all die, die schon alle Probleme des jetzigen Lebens gelöst
haben.
Eine nette Ausrede für diejenigen, die zwar über all ihre
Lösungsmöglichkeiten und esoterischen Anstrengungen fortwährend reden, aber bloß nicht
auch nur die geringste Veränderung an Einstellung oder Komfort zuzulassen bereit sind.
Eine Beschäftigung mit Vorkommnissen aus früheren Leben kann dann sinnvoll
sein, wenn man es als Lehre für die direkte und konsequente Umsetzung zur Auflösung
aktueller Lebensprobleme verwendet. Aber das ist ein Prozeß von ein/zwei Tagen - die
Arbeit liegt im heute!
Also: Wer wirklich noch nicht alles probiert hat, kann sich diesen
Seminarschein auch noch an die Wand hängen. Aber es hilft auch, andere Menschen mit ihren
Problemen zu betrachten - eine Lösung von außen ist leichter erkennbar - um dann das
gefundene Lösungsprinzip auf die eigene Situation vorsichtig anzuwenden. Anfang
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Ab Übermorgen lebe ich
meine Ideale
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Heute abend mache ich mein
ESO-Seminar, meditiere intensivst - und morgen früh raubmorde ich mir wie üblich meinen
Luxus-Lebensunterhalt zusammen. Wenn ich dann genug Geld ergaunert habe, widme ich mich
ganz meinen spirituellen Idealen.
Die "richtige" Lebenseinstellung wird einem nicht in Seminaren
"verpaßt" - es ist keiner Frage, was ich mir aus dem vielfarbigen ESO-Katalog
aussuche. Und: Es ist kein Handel mit Gott: "Wenn ich hundert Mantras murmele bekomme
ich meine blonde, reiche Traumfrau und werde glücklich".
Also: In mir gibt es Erkenntnisse, die mir sagen: Das ist richtig und das
andere ist falsch. Und ich will nur noch das leben, was ich für richtig erkannt, erfühlt
habe. In mir und in meinem tiefsten Innern ist dieses genau das, was ich für mich als
meinen Weg gefunden habe. Und ich gehe diesen Weg - voller Vertrauen - komme, was da
wolle. Und ich erwarte nichts.
Und es wird gut werden.
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