Weiteres: www.Seelen-Treff.de

"Predigten" des Evangeliums als Lebenshilfe

Mit den Mitteln der Esoterik (Channeling ...) ist es möglich, sich direkt an die Quellen zu wenden, um so eine Deutung der Predigten zu bekommen - im folgenden Ausschnitte aus dem Matthäus-Evangelium mit den Gegenüberstellungen der alten und der aktuellen Bibel.

Die Bibel bietet mehr als historische Abhandlungen über Wunder und eindrucksvolle Predigten, die heute keiner mehr wirklich verstehen kann. Durch die mündlichen Überlieferungen über so viele Generationen und die kulturellen Veränderungen der Jahrtausende, hat die damalige Bildsprache zu unserem heutigen Verständnis keinen Bezug mehr.
Aber das wichtigste:
Anders als das, was die Kirche der Bibel zuordnet, erfährt man aus den Predigten der Evangelien all die Dinge, die für das persönliche innere Wachstum nötig sind!

(Die Ausschnitte werden regelmäßig erneuert - das "Werk" ist schon weitestgehend vollbracht)

5 Die Bergpredigt (Kapitel 5-7)

MT1 Als Jesus die Menschenmenge sah, stieg er auf einen Berg und setzte sich. Seine Jünger traten zu ihm.

MT2 Dann verkündete er ihnen, was Gott von seinem Volk erwartet.

Wer sich freuen darf...

MT3 Er begann:

[ALT] »Freuen dürfen sich alle, die nur noch von Gott etwas erwarten und nichts von sich selbst; denn sie werden mit ihm in der neuen Welt leben.

[NEU] »Selig sind, die da geistlich arm sind: denn das Himmelreich ist ihr.

[Bedeutung] Wenn jemand Schwierigkeiten hat, sich mit den Alltagsproblemen auseinanderzusetzen, und keine Hilfe dabei hat - und trotzdem versucht mit seinem Leben zurecht zu kommen - dann ist ihm eher die Belohnung - das ewige Leben - gewiß, als jemandem der alles nur mit fremder Hilfe schafft, ohne sich selbst zu bemühen.

MT4 Freuen dürfen sich alle, die unter der Not der Welt leiden; denn Gott wird ihnen ihre Last abnehmen.

Selig sind, die da Leid tragen: denn sie sollen getröstet werden.

Es geht um die Menschen, die unter körperlichen oder geistigen Problemen leiden - Menschen, die Schwierigkeiten haben mit denen sie nicht fertig werden. Und alle, die dieses Leid akzeptieren als das, was für sie zu ertragen gedacht ist, die werden auch die Hoffnung haben, daß es wieder besser wird. Sie werden getröstet werden, weil sie ihr Leid als ihre Sache anerkennen und es nicht auf andere schieben, sondern sich selbst damit auseinandersetzen - und damit auch den Weg finden, da heraus zu kommen - mit der höheren Hilfe zusammen.

MT5 Freuen dürfen sich alle, die keine Gewalt anwenden; denn Gott wird ihnen die Erde zum Besitz geben.

Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Erdreich besitzen.

Nur der, wer in sich das Herz, die Liebe, spürt - und aus dieser Liebe die Kraft für alle Menschen fühlt - dem ist es gegeben, auch für andere Menschen Verantwortung zu tragen - und bildlich die Welt zu dirigieren. Denn nur wer mit positiven Beispiel - mit Liebe und mit der Kraft aus dieser Liebe heraus - agiert, wird die anderen Menschen auch überzeugen - und damit auch die Macht aus dieser Liebe heraus auch bekommen, um so auch die Welt in diesem Sinne zu regieren.

Es geht hierbei nicht um die wirkliche Machtausübung mit Gewalt, sondern die Vorbildfunktion für andere Menschen. Das Erdenreich besitzen bedeutet, für die Erde die Verantwortung leben und anderen ein Beispiel zu geben, mit ihnen für alle Menschen die Verantwortung für dieses Erdenreich zu haben - es zu besitzen.

MT6 Freuen dürfen sich alle, die brennend darauf warten, daß Gottes Wille geschieht; denn Gott wird ihre Sehnsucht stillen.

Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit: denn sie sollen satt werden.

Es gibt keine größere Not für das leibliche Wohlbefinden als Hunger und Durst. Und Menschen, die nach Gerechtigkeit und den Ihnen zustehenden Rechten dürsten, sind fast am Ende mit ihrer Existenz.

Und erst, wenn man dieses erkennt, wie schwer ein Fehlen von Gerechtigkeit und Recht - im Alltag, zwischen den Menschen - die Menschen verletzen kann, bedrängen kann, ihnen Not gibt, der wird verstehen, daß hier eine Hilfe das wichtigste ist - daß ihnen dieser Weg gewiesen wird, um zu ihrem Recht zu kommen, zu der Anerkennung, zu dem was ihnen zusteht. Und das jemand, der ihnen dabei hilft, das Beste für den anderen machen kann - von dem was möglich ist.

MT7 Freuen dürfen sich alle, die barmherzig sind; denn Gott wird auch mit ihnen barmherzig sein.

Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.

Barmherzigkeit ist das Mitgefühl - das Sich-Einsetzen - für andere Menschen, auch `Gnade vor Recht´ ergehen lassen. Für andere da zu sein, auch anderer Fehler zu vergessen, um einfach Menschen in Not hilfreich zu sein.

Und das kann nur der, der eben auch bei sich selbst Fehler erkennt - und jeder ist nicht fehlerfrei. Und diese Menschen, die anderen eben so geben - trotz deren Fehlern - werden selbst auch diese Gnade erfahren: für ihre Fehler. Denn wer für anderer Leute Fehler offen ist und sie verzeiht, der kann auch mit der Verzeihung seiner eigenen Fehler rechnen.

MT8 Freuen dürfen sich alle, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott sehen.

Selig sind, die reines Herzens sind: denn sie werden Gott schauen.

All die Menschen, die in sich die Kraft des Herzens finden - und das tiefe Bedürfnis, diese zu leben erfahren - werden in diesem Handeln all die Kraft und die Herrlichkeit, die nur von Gott ausgehen kann, erleben. Und diese Kraft ist der Inbegriff des Lichtes, das wir mit Gott gleichsetzen - einer tiefen Erfahrung all der Kraft, die überhaupt nur vorstellbar sein kann.