| Das Anliegen dieses Artikels ist es, dem Leser einen groben
Überblick über die Faktoren zu geben, die ihn mehr oder weniger direkt in seiner
Gesundheit und seinem Wohlbefinden beeinflussen. Er soll damit dazu animiert werden, sich
einmal selber Gedanken darüber zu machen, wie er sein Umfeld menschenfreundlicher
gestalten kann. Oft genug sind es bereits Kleinigkeiten, - die gewußt, wie - , in ihrer
Summe deutliche Änderungen bewirken können. Man läßt heute zu sehr denken - selber
denken ist angesagt! Viele Menschen sind dadurch verunsichert,
daß die sogenannten Fachleute sich so häufig uneins sind. Nicht selten ist die Wahrheit
des einen völlig verschieden von der eines anderen. Für den Außenstehenden sind dabei
Faktoren, wie Profilierungssucht, Machtgerangel und wirtschaftliche Zwänge in der Regel
nicht einzuschätzen. Eines aber ist sicher: Wir sind den Umwelteinflüssen nicht völlig
wehrlos ausgeliefert. Einige davon können wir zu unseren Gunsten beeinflussen, andere
nicht. Unsere persönlichen Chancen liegen darin, daß wir immerhin einen Teil selber
kontrollieren können.
Die Umwelt
Bevor wir die Einzelaspekte der persönlichen Umwelt betrachten, sollte
zunächst klar werden, was wir als Umwelt betrachten wollen. Wer sind wir, die wir da
betrachten, wahrnehmen und denken? Eine in diesem Umfeld legitime Definition könnte sein,
unser "ich" als das zu betrachten, was da wahrnimmt und denkt. Dabei sei nicht
die Hardware gemeint, also der Körper und insbesondere das Gehirn, sondern gewissermaßen
die Software, unser Geist. Obwohl dieser Vergleich mit einem Computer recht hübsch ist,
hinkt er doch gewaltig.
Die Krux liegt in der Frage: Was eigentlich ist Geist? Wir können die
Sache ganz pragmatisch angehen und in Abwandlung eines bekannten Spruches sagen: Ich bin,
was denkt. Also wären wir unser Bewußtsein, denn nur damit nehmen wir wahr, daß wir
denken. Genaugenommen müßten wir auch noch das dazunehmen, was unser Bewußtsein
überhaupt ermöglicht, es mit Ideen, Gedanken und Gefühlen versorgt und dazu noch vieles
erledigt, was uns nur selten bewußt wird: das Unbewußte. Da es aber so ähnlich wie eine
Umgebung auf uns wirkt (nur stärker), und da es mittels unseres Bewußtseins manipuliert
werden kann, wollen wir es hier ebenfalls zu unserer unmittelbaren Umgebung zählen.
Eine der vielschichtigen Aufgaben dieses Unbewußten ist die Steuerung
von Körperfunktionen. Auch Gefühle werden hier sozusagen hergestellt. Und zum Gesundsein
gehört, sich auch innerlich wohl zu fühlen. Um hier wirken zu können, muß man aber
akzeptieren, daß man selbst es ist, der hier das Sagen hat. Man selbst trägt die
Verantwortung und die Folgen seiner Entscheidungen, die guten wie auch die unangenehmen.
Liebe- und verständnisvoller Umgang mit sich selbst und den Mitmenschen hat auch enorme
physische Auswirkungen. Die Abwehrkräfte gegen Erkrankungen und Umweltbelastungen können
durchaus bis auf das doppelte steigen.
Soweit zu dem wichtigsten und einem der unauffälligsten Umweltfaktoren.
Physisch gesehen fängt unsere persönliche Umwelt nicht erst mit der Hautoberfläche an,
sondern bereits mit unserem eigenen Körper! Diese ureigenste Umgebung stellt das
notwendige Mittel einer physischen, körperlichen Existenz dar. Deswegen sollte unsere
wohlwollende Aufmerksamkeit bereits hier beginnen. Da unser Körper aber den
verschiedensten Einflüssen ausgesetzt ist, wollen wir auch diese zunächst einmal
erfassen und uns damit bewußt machen. Dann wollen wir beurteilen, wo wir auch da mit
vertretbarem Aufwand positive Änderungen bewirken können.
Welche Umweltfaktoren beeinflussen heute den Menschen?
Licht
Spektrum
Helligkeit
Kontrast
Flimmern
- ist im privaten Bereich völlig und im Beruf z.T. kontrollierbar.
Luft
Temperatur
Feuchtigkeit
Bewegung
Ionenhaushalt
- ist im privaten Bereich völlig und im Beruf z.T. kontrollierbar.
Luftdruck
- Einflußnahme kaum sinnvoll
Schadstoffe
Gase
Staub
- Einflußnahme durch marktpolitische Machtausübung notwendig
Nahrung
Hauptnahrungsmittel Wasser
Wasseraufbereitung
Schadstoffe
Fleisch - Konzentration von Nähr- und Schadstoffen
Verdauungsrythmik
Zubereitung
Essen kochen, warum?
Mineralien - Vitamine - Enzyme - Biophotonen
lebendige Nahrung - Rohkost
- ist im privaten Bereich weitgehend und im Beruf z.T. kontrollierbar.
Energie
Natur:
Elektrostatisches Gleichfeld
Überlagertes Wechselfeld
Luftionisation
Kosmische Strahlung
natürliche Radioaktivität
Elektromagnetische Wellen
natürliche (Gewitter, Mikrogewitter)
künstliche (Motoren, Sender/Empfänger, Mikrowellen, Radar, Richtfunk,
medizinische)
- ist im privaten Bereich und im Beruf z.T. kontrollierbar.
Verfremdung natürlicher Einflüsse
Abbremsen schneller Partikel
Abbremsen kosmischer Strahlung
magnetische Anomalien
Erdstrahlen
- kaum beeinflußbar
Schallbelastung
Frequenzspektrum
Intensität
Körperschall, Vibrationen, Mikrobeben
- ist im privaten Bereich und im Beruf z.T. kontrollierbar.
Schlafplatzbelastung
Ergonomie
elektromagnetisch
Erdstrahlen
Schall
Luft
Umweltverträglichkeit eigener Maßnahmen
Energierückgewinnung
Heizung mit Totem, Wärmepumpe, Solarthermik, Fotovoltaik
energiebewußtes Handeln
Wasseraufbereitung
- ist im privaten Bereich z.T. kontrollierbar, im Beruf kann man
vielleicht das eine oder andere anregen.
Psychohygiene
Meditation, positives Denken, Seid nett zueinander!
Leistungsdruck
von außen
eigener
Konsum - Terror
Freizeitstreß
Massenmedien
akustische Subliminaltechnik
optische Subliminaltechnik
Reizüberflutung abbauen
- endlich ein lohnender Bereich, in dem man sehr viel selbst bewirken
kann - und muß!
Krankheiten
Umgang mit Medikamenten
Das Krankenhaus, eine Reparaturwerkstatt? Krankheit oft eine
Aufforderung zum Wechsel im Lebenswandel - gehört fast noch zu dem vorigen Punkt: wie
innen, so außen. Übernimmt man die Verantwortung für das Führen des eigenen Lebens,
kann man das (Bißchen) physische gleich noch dazunehmen. Mit der gleichen Autorität, mit
der man sein Seelenleben pflegt, kann man sich auch um seinen Körper kümmern.
Gesundheit ist mehr als nur die Abwesenheit von Krankheit
Jochen Hinske
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